Tierfotografie
Tiere sind immer wieder ein lohnendes Objekt für Fotografen. Ob es die eigene Katze oder der Nachbarhund ist, der Tiger im Zoo oder gar der wild lebende Wolf, jedes Tierfoto zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Bei den meisten Tierfotos braucht man viel Geduld. Tiere, wild lebende in jedem Fall, lassen sich nur wenig beeinflussen, wie sie mit einer Kamera vor ihrer Nase umgehen.
Viele Tiere laufen auf die Kamera zu und sind so meist nur unscharf abzubilden. Oder sie flüchten, wenn sie können. Daher ist Ruhe und Geduld die erste Fotografenpflicht! Wenn Sie Ihre Katze fotografieren wollen, warten Sie, bis sie sich an die Kamera gewöhnt hat. In der Regel dauert das weniger als zehn Minuten. Dann können Sie sie meist in Ruhe fotografieren. Aber bitte achten Sie darauf, kein Blitzlicht zu verwenden. Zum einen erregen Sie damit wieder die Aufmerksamkeit des Tieres zum anderen kann ein direkter Blitz in ein Katzenauge Schaden anrichten. Vergessen Sie nicht, Katzen sind nachtsichtig, ihre Augen sind um ein Vielfaches empfindicher als unsere Augen. Verwenden Sie statt dessen ein Stativ und eine lange Belichtungszeit, wenn die Katze ruhig liegt.
Zootiere lassen sich in der Regel einfacher fotografieren. Aber auch hier braucht man etwas Geduld bis Pose und Hintergrund stimmen. Den Hintergrund können Sie natürlich auch vorher aussuchen und warten, bis Ihnen ein Tier "vor die Linse" läuft. Nehmen Sie sich also Zeit, alles gut vorzubereiten. Für den Zoo sollten Sie ein Teleobjektiv und ein Stativ dabei haben. Aber Achtung! manche Zoos lassen Sie nicht mit einem Stativ herein, andere wollen zusätzlich zum Eintritt eine Fotogebühr kassieren. Vorher anrufen schützt hier vor Enttäuschung.
Wild lebende Tiere sind oft nur schwer vor die Kamera zu bekommen. Bei Tieren, die sich an den Menschen gewöhnt haben, wie Möwen, Enten und vielleicht auch Eichhörnchen, mag der Zeitaufwand noch vertretbar sein. Aber wenn Sie scheue Tiere wie frei lebende Rehe oder Füchse fotografieren wollen, kann das sehr zeitaufwändig werden. Ganz zu schweigen von einer Teilnahme an einer Safari.
Eine Möglichkeit zu guten Tierfotos zu kommen ist, sich an Futterstellen der Wildtiere zu setzen und zu warten, ob ein Tier erscheint. Oder Sie sprechen mit dem Förster, ob er Sie einmal mitnimmt auf seine Pirsch oder auf seinen Hochsitz. Der Förster weiß, wann und wo sich Tiere im Wald aufhalten.. Vielleicht willigt er gern ein, wenn Sie ihm ein paar Fotos versprechen. Aber auch hier gilt sicher, eine lange Brennweite gehört dazu, fest montiert auf einem stabilen Stativ.